Ist Geiz wirklich so geil?

Egal, ob man sich nun für ein Notebook oder für einen Desktop-Rechner interessiert, eine Frage stellt sich vor jedem Kauf: Wo soll man das neue Gerät erwerben? Zur Wahl stehen hier neben dem klassischen PC-Fachhandel diverse Technikmärkte, der Versandhandel, das Internet und inzwischen auch diverse Supermärkte und Discounter, die auch versuchen, PCs unters Volk zu bringen.

Im Idealfall kauft man seinen PC nach ausführlicher und fachkundiger Beratung im Laden um die Ecke ein. Dieser stattet das System dann so aus, wie es für die vorgesehene Anwendung erforderlich ist, und installiert auch gleich die notwendige Software, damit alles reibungslos funktioniert, wenn der PC zu Hause oder im Büro aufgebaut wird. Natürlich bietet der Händler um die Ecke auch einen Reparatur- und Wartungsservice, der im Falle eines Falles den PC binnen kürzester Zeit wieder auf Vordermann bringt.

Ein schöner Traum - nur geht er leider nur in Ausnahmefällen in Erfüllung. Der Grund dafür ist rein monetärer Natur: Die meisten Kunden sind nicht bereit, für gute Beratung und guten Service einen angemessenen Preis zu zahlen. Ein Händler, der oft genug erlebt hat, wie sich ein Kunde erst stundenlang beraten lässt, um dann Rechner, Monitor und Drucker doch im Supermarkt zu kaufen, wird sich beim nächsten Kunden überlegen, ob er sich die Mühe noch machen soll.

Gerade für den PC-Einsteiger, aber auch für denjenigen, der aus beruflichen Gründen auf seinen PC angewiesen ist, ist der engagierte Fachhändler in der Nähe dennoch die erste Wahl beim PC-Kauf. Dass es den Service nicht umsonst gibt, ist allerdings auch klar. Unterm Strich kann sich die Mehrinvestition aber schnell rechnen, wenn es zu Problemen mit dem neuen Rechner kommt. Dann ist die Reklamation vor Ort schneller abgewickelt, als wenn der PC erst zum Versandhändler eingeschickt werden müsste. Wenn der Rechner etwa für das Geschäft überlebenswichtig ist, tut man gut daran, einen Servicevertrag abzuschließen, der einem im Störungsfalle ein Ersatzgerät zusichert. .